Wenn Sie etwas über meine Werte, meinen Anspruch und meine Arbeitsweise erfahren möchten, halten Sie bereits eine der wichtigsten Informationsquellen in der Hand: die Visitenkarte.
– Eine objektive Betrachtung
Zielgedanke
Ich arbeite in einer Welt voller Daten, Systeme und Komplexität. Meine Visitenkarte übersetzt genau das in ein physisches Format: präzise gestaltet, technisch durchdacht und bewusst reduziert. Sie steht für meine Arbeitsweise – analytisch, strukturiert und mit einem hohen Anspruch an Qualität und Verantwortung.
In einer digitalen Umgebung, in der vieles austauschbar wirkt, soll diese Karte etwas anderes tun: Sie soll Persönlichkeit transportieren.
Eine Visitenkarte ist klein, aber sie kann Haltung zeigen. In Japan wird sie mit beiden Händen überreicht – als Zeichen von Respekt. Diese Geste hat mich inspiriert: Nicht in ihrer Form, sondern in ihrer Bedeutung. Die Karte soll Ausdruck von Kompetenz, Anspruch und Wertschätzung des Empfängers sein.
Design & Konfiguration
Das gesamte Design, und alle technischen Details stammen aus meiner Feder und wurden von mir bis zur Druckvorstufe umgesetzt. Insgesamt waren dafür rund 30 bewusste Entscheidungen, 1 Layout-Software, 2 Grafik-Anwendungen und 1 Pantone-Palette notwendig.
Die Produktion





Fazit
Ob das Konzept für Sie aufgegangen ist, können Sie naturgemäß am besten einschätzen. Für konstruktive Kritik bin ich offen; sie gehört für mich zu der Haltung, die notwendig ist, um realistisch und professionell zu bleiben.
Wichtig zum Abschluß:
Die Karte enthält mindestens jeweils drei inhaltliche Punkte aus meinen Grundprinzipien
| Komplexität | Systemisches Denken, Strukturierungsfähigkeit, Priorisierung unter Unsicherheit, Übersetzungsfähigkeit, Konflikt und Ambiguitätstoleranz |
| Präzision | Saubere Analyse, Klarheit in der Sprache, Methodische Genauigkeit, Fehlerkultur, Qualitätsbewusstsein |
| Exzellenz | Hohe Ausführungskompetenz, Gestaltungsstärke, Leadership-Exzellenz, Integritätsmanagement, Outcome-Orientierung |
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Fun Facts
Komplexität, Präzision, Exzellenz beim Karten-Projekt
| Komplexität | Der Umgang mit unsichtbaren Abhängigkeiten zwischen visuellem Gleichgewicht, Abständen, Größen, Papierstärke und Prägetiefe. Technische Anforderungen an den QR‑Code hinsichtlich Lesbarkeit, Fehlerkorrektur, Gültigkeit und Datenschutz. |
| Präzision | Kleinste Abweichungen können das Gleichgewicht stören. Alle Alignments müssen exakt stimmen, jedes grafische Element muss absolut scharf sein. |
| Exzellenz | Die qualitativ hochwertige, physische Umsetzung durch den Hersteller Letterjazz. Mein ganzheitlicher Ansatz aus Design, Material, Haptik und digitaler Interaktion – unter Zeitdruck realisiert. Die Website selbst ist ein eigenes Projekt mit zusätzlichen Herausforderungen. |
Ablauf des Herstellungsprozesses
Eine kurze Auflistung wie der Prozess der Karten-Umsetzung aussah:
| Schritt | Thema | Kurzbeschreibung |
|---|---|---|
| 1 | Idee | Was soll auf der Karte zu sehen sein und warum, bzw. warum nicht? Was soll vermittelt werden durch Material, Gewicht und Information? Welche Technik soll gegebenfalls eingesetzt oder gekoppelt werden (QR Code, RFID)? |
| 2 | Skizzen & Entwürfe | Erstes Herantasten an Schriften, Größen, Verteilungen, Farben und Format. |
| 3 | Evaluierung | Stimmt das visuelle Gleichgewicht? Sind Infos potentiell lesbar? Können die Ideen auch technisch funktionieren? Gibt es Abhängigkeiten oder Einschränkungen bei der QR-Code Erstellung und Nutzung? |
| 4 | Druckvorlage | Spätestens hier muss mit einem Programm gearbeitet werden, das Vektorgrafiken ermöglicht und Farben sowie Farbprofile zuverlässig speichert. Dazu gehört auch die Einbettung der verwendeten Schriftarten. |
| 5 | Druck | Erster Druck auf dem eigenen Drucker, um die realen Größenverhältnisse zu sehen – ggf. Re‑Evaluierung mit Anpassungen. |
| 6 | Farbmanagement |
Abstimmung und Auswahl der Farben, die die Druckerei drucken kann (hier: Pantone).
Festlegung, welche Farben im Druckverfahren als Platzhalter dienen, damit z. B. die Ränder exakt auf Goldfolien übertragen werden können. Mischfarben können Effekte erzeugen, die an fehlende Farbstufen erinnern (ähnlich farbigem Schwarzweiß‑Druck). |
| 7 | Evaluierung Farben | Abgleich mit Farbfächer oder geeichtem Monitor, ob die Druckfarben der Monitoransicht entsprechen. → ggf. andere Pantone‑Farbe wählen. |
| 8 | Druckvorstufen‑Vorlage | Export der digitalen Visitenkarte als PDF mit vollständig vektorisierten Daten und in Pfade umgewandelten Schriftarten. Dadurch ist die Datei unveränderbar und stabil für die Druckerei. |
| 9 | Physische Eigenschaften | Auswahl und Festlegung von Papierart, Papierstärke, Mittelschicht oder Farbschnitt, Papierfarbe, Art der Goldfolie + Ton, Papiergewicht, Prägetiefen. |
Perfektionismus? Nein:
Ich unterscheide zwischen Exzellenz und Perfektion.
Perfektion ist ein Zustand, der – wenn er überhaupt erreichbar ist – nur durch enorme Anstrengung und mit hochwertigen Mitteln erzielt werden kann. Sie ist absolut makellos und lässt keinerlei Abweichung zu.
Exzellenz hingegen bedeutet, sein Bestes zu geben und ein herausragendes Ergebnis zu erzielen. Es darf kleine Unvollkommenheiten geben, doch das Resultat liegt deutlich über dem, was bloß „bemüht“ wäre.
Diese Unterscheidung ist besonders hilfreich, wenn es um Führung, Bewertung und Erwartungsmanagement geht: Perfektion kann lähmen, Exzellenz dagegen ermöglicht hohe Qualität, ohne den Anspruch ins Unmögliche zu verschieben.
Preis?
Eine Karte liegt bei 14 €